Outdoor-Navigationsgeräte sollen ganz andere Ansprüche erfüllen, als die herkömmlichen, für Straßennavigation gedachten Modelle. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine einfache Straßenkarte nicht weiterhilft oder erst gar nicht den Anspruch erfüllen kann: Beim Sport, im Gelände, in der Luft oder zur See.
Funktional konzentrieren sich diese Geräte zunächst auf die reine Positionsbestimmung. Über beliebig speicherbare Wegpunkte lassen sich auch hier Strecken definieren, die sich jedoch nicht zwingend an einer vorgegeben (Straßen-)Karte orientieren müssen. Die meisten besseren Geräte verfügen zur Orientierung über eine Möglichkeit zum Einbinden von mehr oder weniger detaillierten Land- oder Seekarten. Der zweite Schwerpunkt der Geräte liegt in der Aufzeichnung der zurückgelegten Strecke, um daraus Routen- oder Trainingsdaten mit Entfernung, Geschwindigkeit und Höhenprofil ableiten zu können. Diese Daten lassen sich in der Regel auch auf einen Computer überspielen, um sie dort weiter auswerten zu können.
Für jeden Einsatzbereich und den sich daraus ergebenden Anforderungen gibt es mittlerweile speziell angepasste Geräte, wie z.B. kleine Modelle fürs Handgelenk, mit denen Sportler ihre Trainingsdaten beim Langlauf dokumentieren können, aber dabei auf eine Wege- oder Kartendarstellung verzichten können.